Vegan und vegetarisch

In Sri Lanka

Typische Gerichte und Getränke, die ihr probieren müsst!

Das beste Vegane und vegetarische Essen in Sri Lanka

Sri Lanka ist ein Paradies was vegetarisches und veganes Essen angeht.

Gut gewürztes, frisch gekochtes Essen hat einen hohen Stellenwert in der Kultur und dass ein Strauch mit Curryblättern, eine Bananenstaude oder ein Mangobaum im eigenen Garten wächst, ist hier keine Besonderheit.

Man kann fast überall ohne Bedenken Essen bestellen und wird mit vielfältigen Gemüsecurrys, frischem Obst und natürlich viel viel Chili verwöhnt.

Frühstück

Frühstück

Kokos-Pfannkuchen

Diese süchtig-machenden, zuckersüßen Pfannkuchen mit Kokosnuss-Honig-Füllung gibt es häufig in Homestays zum Frühstück. Oft liegen sie auch in den Vitrinen der lokalen Restaurants aus oder stehen als Nachtisch auf diversen Speisekarten. Manchmal sind sie sogar noch mit einer ganzen Banane gefüllt, was die Süße ausgleicht und dadurch noch besser schmeckt (die leckersten Pfannkuchen gab es beim Tuna Restaurant in Arugam Bay für 20 Cent pro Stück)! Wer Lust hat, sich die Sri Lankanischen Pfannkuchen nach hause zu holen, kann mein abgewandeltes Rezept ausprobieren: vegan, mit Bananen statt Zucker und Joghurt als Topping – dadurch sind sie nicht ganz so süß und etwas gesünder.

Frühstück

Paratha mit Dhal

Paratha mit Dhal ist DAS lokale Frühstück in Sri Lanka! Am besten lässt sich das Gericht als eine Mischung aus einem Crêpe und Blätterteig-ähnlichen Teig beschreiben. Zum Essen zupft man sich nach und nach ein Stück mit der rechten Hand ab und tunkt es in würziges Linsencurry. Klassischerweise bestellt man sich dazu einen gesüßten Milchtee, der das deftige Frühstück abrundet. Auch wenn Parathas extrem günstig sind (ca. 20 Cent pro Stück) ist die Zubereitung eine wahre Kunst. Es benötigt eine spezielle Wurftechnik, damit der Teig schön dünn wird und gleichzeitig mehrere Schichten bekommt. Schaut am besten den Köchen mal in einem lokalen Restaurant über die Schulter, das ist echt beeindruckend! Die besten Parathas in ganz Sri Lanka haben wir in Colombo im Raheema Hotel, gegenüber des Busbahnhofs in Trincomalee und in Arugam Bay bei Manha gefunden.

Oft werden ihr statt Parathas auch Rottis finden. Der Teig ist ähnlich, die Zubereitung allerdings ein wenig anders, weswegen Rottis weniger Schichten haben und oft mit diversem Gemüse, Ei oder Käse gefüllt sind. Richtig gut sind die Schokoladen-Rottis zum Nachtisch!

Frühstück

String Hoppers

Ja, ihr seht richtig! In Sri Lanka werden Nudeln schon zum Frühstück gegessen. String Hoppers sind mehrere aufeinander getürmte Lagen an Reisnudeln, die mit Dhal und einem scharfen Sambal gegessen werden. Satt werdet ihr bei diesem Frühstück definitiv, wobei es wohl eher als Brunch bezeichnet werden sollte 😀 Da Essen und Gastfreundschaft in Sri Lanka an oberster Stelle stehen, sind die Gastgeber in einem Homestay sogar extra um 4 Uhr nachts aufgestanden, um die Reisnudeln komplett frisch für uns herzustellen!

Frühstück

Egg Hoppers

Hoppers sind ein typischer Streetfood-Snack, der auch zum Frühstück oder Abendessen gegessen werden kann. Die runde Form entsteht dadurch, dass der aus Reismehl bestehende Teig in speziellen Pfannen angebraten wird. Klassischerweise wird ein Ei direkt in der Pfanne auf dem Teig angebraten, dann wird das Gericht Egg Hoppers genannt. Dazu wird ein scharfes Sambal gereicht. Die besten Hoppers haben wir in Arugam Bay gefunden: von außen knusprig und innen fluffig mit diversen Füllungen wie Avocado, Tomate und Zwiebel oder Erdnussbutter und Banane erinnerten uns an eine Mischung aus Crêpe und Taco und gehen einfach immer! (Hier findet ihr die genaue Adresse.) An lokalen Ständen kostet ein Hopper ca. 20-40 Cent, an touristischeren Ständen ca. 1 €. 

Frühstück

Pol Roti

Pol Roti oder auch Coconut-Roti genannt, sind eine Art deftiger Pfannkuchen bzw. Fladenbrot, in deren Teig frische Kokosraspeln enthalten sind. Sie werden mit einem scharfen Sambal aus Tomaten, Zwiebeln und Chili gegessen, manchmal werden sie auch noch mit Dhal serviert.

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Frühstück

Milchreis mit Sambal (Kiribath)

In Kokosmilch gekochter Milchreis, der in Form von Rauten mit einem scharfen Sambal aus getrocknetem Fisch, Zwiebeln, Tomaten, Chilis und Limette serviert wird, ist ein traditionelles Feiertags-Essen. Wir hatten das Glück, das Gericht in Anthony’s Guesthouse in Hikkaduwa am Sri Lankanischen Neujahr zu probieren. Auch wenn das Sambal durch den getrockneten Fisch eher gewöhnungsbedürftig ist, passt die Kombination mit dem fettig-süßlichen Milchreis super.

Der Unterschied zwischen Hotel und Restaurant

In Hotels essen?!

Wundert euch nicht, wenn ihr in Sri Lanka etwas heruntergekommene Hotels an jeder Straßenecke findet. Schlafen solltet ihr hier zwar besser nicht, aber viel Hunger mitbringen!

Bei lokalen Restaurants gibt es nämlich den Unterschied zwischen Restaurant und Hotel: Hotels sind dabei günstige Restaurants, die keinen Alkohol servieren. Auch wenn ihr hier nicht die beste Sauberkeit erwarten könnt, solltet ihr es bei einem Besuch in Sri Lanka nicht verpassen, um die wahre Kultur mitzuerleben. 

Übrigens: Besteck solltet ihr in lokalen Restaurants bzw. Hotels nicht erwarten: Typischerweise wird mit der rechten Hand gegessen. Um sauber zu bleiben, gibt es immer ein Waschbecken, in dem man sich vor und nach dem Essen die Hände waschen kann.

Hauptgerichte

Rice and Curry in Jaffna

Hauptgerichte

Rice and Curry

Rice and Curry ist das täglich Brot in Sri Lanka. In den meisten Haushalten wird es morgens, mittags und abends gegessen. Auch wenn ihr Rice and Curry bei einer Reise durch Sri Lanka wahrscheinlich fast jeden Abend essen werdet, wird es nie langweilig: statt nur einem Curry gibt es eine ganze Bandbreite an verschiedenen Varianten, die von Linsen- über rote Beete-, Okraschoten-, Kürbis-, Kartoffel- und Auberginencurry bis hin zu Mango- und Ananascurry reicht. Meist bestellt man einfach Rice and Curry und darf sich überraschen lassen, welche Auswahl man neben dem klassischen Linsencurry (Dhal) auf dem Teller vorfindet. Dazu werden knusprige Linsen-Cracker (Pappadums) und meist ein scharfes Sambal gereicht. Traditionellerweise wird Rice and Curry in Tontöpfen mit vielen frischen Kräutern und Gewürzen wie Curryblättern, Senfsamen und Zimtstangen gekocht. Preislich sollte das ganze nicht mehr als 2 € pro Person kosten. Exotisch angerichtet auf einem Bananenblatt findet ihr das Curry in Jaffna – das Foto ist im empfehlenswerten Malayan Café entstanden.

Hauptgerichte

Kotthu

Wenn irgendwo Kotthu zubereitet wird, könnt ihr es schon von weitem hören. Dazu werden Parathas/Rottis lautstark auf einer Metallplatte in feine Streifen gehackt. Diese werden mit Gemüse wie Karotten, Lauch, Zwiebeln und Frühlingzwiebeln gemischt und angebraten (optional könnt ihr Kotthu auch mit Ei oder Käse bestellen). Beim so genannten Dolphin Kotthu bekommt ihr zum Glück keinen Delphin serviert, stattdessen schwimmt euer Kotthu quasi in ganz viel scharf-würziger Soße, weswegen es umso besser schmeckt.

Masala Dosa

Hauptgerichte

Masala Dosa

Kulinarische Highlights aus der indischen Küche findet ihr im Norden Sri Lankas und dafür lohnt es sich auf jeden Fall, den Weg nach Jaffna anzutreten! Ein Dosa ist ein knuspriger Pfannkuchen, dessen Teig aus Reismehl und Hülsenfrüchten besteht. Dieser wird neben Kartoffeln und Gemüse mit der Gewürzmischung Masala gefüllt. Die besten Dosas findet ihr im Mangos Indian Vegetarian Restaurant, die neben dem klassischen Masala Dosa auch Füllungen mit mariniertem Paneer (indischem Weichkäse) und andere indische Gerichte anbieten.

Snacks

Snacks

Backwaren vom TukTuk

Achtung! Die Melodie „Für Elise“ wird euch nach einer Sri-Lanka-Reise nie wieder aus dem Kopf gehen 😀

Diese Bäcker-Tuk-Tuks könnt ihr schon aus der ferne an der Melodie erkennen, die lautstark abgespielt wird. Wer schnell zur Straße läuft, kann ein paar Teigwaren für wenig Geld erhaschen. Hier gibt es beispielsweise Donuts oder süße Kokosnuss-Brötchen. Allein dass die Backwaren vom Tuk Tuk aus verkauft werden, war für mich schon Grund genug, um etwas auszuprobieren 😀

Snacks

Vegetable Rotis

Vegetable Rotis bestehen aus dem gleichen Teig wie Rottis, welche mit einer Mischung aus Kartoffeln, Gemüse, vielen Gewürzen und Chili gefüllt, dreieckig gefaltet und angebraten werden. Auch wenn sie am besten natürlich frisch schmecken, eignet sich dieses Streetfood perfekt für lange Zug- oder Busfahrten und ihr bekommt sie dafür häufig in alte Zeitung eingewickelt – Recycling auf Sri Lankanische Art. An den Streetfood-Ständen findet ihr alternativ noch dreieckige frittierte Samosas, die zusätzlich zur Gemüse-Gewürz-Füllung noch mit einem Ei gefüllt werden. Daneben werden häufig kleine frittierte Linsencracker angeboten (Dal Vadai).

Snacks

Obst

Mangobäume, Papayabäume, Jackfruitbäume oder Bananenstauden im eigenen Garten sind in Sri Lanka keine Besonderheit. Super saftiges, frisches Obst bekommt ihr somit an jeder Straßenecke.

Wer eine Abwechslung zum Sri Lankanischen Frühstück sucht, kann sich auch einfach Haferflocken und Cashewkerne im Supermarkt kaufen und sich Porridge selbst machen. Viel frisches Obst als Topping und fertig ist ein gesundes, veganes Frühstück.

Snacks

Süßigkeiten

In Sri Lanka wird Zucker geliebt und somit mangelt es natürlich auch nicht an Süßigkeiten. Fast alle werden aus Zutaten der Kokosnuss hergestellt – ob Kokosmilch, Kokosraspeln oder Kokoszucker, irgendetwas davon ist meistens enthalten. Auch beliebt sind diverse Süßigkeiten zum Sri Lankanischen Neujahr, an dem wir direkt um 9 Uhr morgens einen riesigen Teller an diversen Sünden verputzen durften.

Getränke

Getränke

Milchtee

Sri Lanka ist berühmt für seinen wunderbaren Tee, der im Hochland des Landes angebaut wird. Schwarzer Tee wird euch hier wirklich überall angeboten werden und wird täglich getrunken. Besonders beliebt ist der zuckersüße Milchtee. Dazu wird schwarzer Tee mit einer gezuckerten Kondensmilch gemischt und von einem ins andere Glas geschüttet, damit er eine angenehme Temperatur zum Trinken hat. Passt wunderbar zum Paratha-Frühstück oder um nachmittags einen Energie-Schub zu bekommen.

Getränke

Säfte

Da es in Sri Lanka Obst en masse gibt, findet ihr auch überall frisch gepresste Säfte. Ob Wassermelonen-, Maracuja- oder Mangosaft, alle sind super erfrischend. Vor den Eiswürfeln im Getränk braucht ihr euch keine Sorgen machen, zumindest in allen touristischeren Regionen werden diese aus Trinkwasser hergestellt. Wer keinen Zucker in seinem Saft haben möchte, sollte am besten immer „no sugar“ zur Bestellung dazusagen.

Getränke

King Coconut

Die gelbe Kokosnuss findet ihr für 20-50 Cent an jeder Straßenecke und ist besonders gekühlt wahninnig erfrischend. Außerdem ist sie aufgrund ihres hohen Mineralstoffgehaltes das perfekte Hausmittel gegen alle Arten von Wehwehchen wie Kopfschmerzen, Durchfall und sogar Hangover.

Wo gibt es

Das beste Essen in Arugam Bay?

  • Beitrag zuletzt geändert am:14/11/2022
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